Gemeinsames Gärtnern am Quittenweg

| BENN

Wenn der Frühling so allmählich in den Sommer übergeht, erfreut man sich alle Jahre wieder daran, wie die Natur sich in voller Blütenpracht präsentiert. Am 23. Mai hieß es im Rahmen einer Bepflanzungsaktion etwas mehr Farbe in die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete am Quittenweg hineinzubringen.

Das BENN-Team führte daher mit der Bewohnerschaft des Quittenwegs wieder eine entsprechende Aktion durch. Dank der Spende von Pflanzen des Pflanzenschutzamtes und Komposterde durch das Straßen- und Grünflächenamt standen die dazugehörigen Materialien bereit. Als diese dann gegen Mittag angeliefert wurde, gingen die Bewohnerinnen und Bewohner auch gleich zur Sache, um sich gärtnerisch zu betätigen. Die Beteiligung war trotz frühsommerlicher Temperaturen und des Ramadan groß. Dort lebende Erwachsene wie auch Kinder legten mit Hand an.

Die Erde wurde vor den jeweiligen Unterkünften verteilt und in kleinen Beeten wie auch in bereit stehenden Blumenkästen gefüllt. Dann galt es die Gehölze, verschiedene Kräuterarten und Zierpflanzen entsprechend zu verteilen und einzupflanzen. Alle hatten daran ihren Spaß für frisches Grün vor ihren Fenstern zu sorgen, um das Wohnumfeld ihrer Containerbauten schöner zu gestalten. Dabei spielte es auch keine Rolle, dass das Wohnen an dieser Stelle von begrenzter Dauer ist.
Besonders begehrt waren natürlich neben den reinen Zierpflanzen die Gehölze und Kräuter, die sich dann später ernten, mit ihren Trieben und Früchten auch im Rahmen der Küche nutzen lassen.

Mit der Aktion konnten Pflanzen, die sonst vernichtet worden wären, eine sinnvolle Verwendung finden. Das Pflanzenschutzamt ist eine der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz nachgeordnete Behörde, die verschiedenste Ordnungs- und Überwachungsaufgaben im Zusammenhang mit Nutz- und Zierpflanzen wahrnimmt, aber nicht kommerziell arbeitet und daher keine weitere Verwendung mit der Aufzucht hat. Daher können diese sozialen Zwecken zur Verfügung gestellt werden. Nun haben  die Bewohnerinnen und Bewohner am Quittenweg ihre Freude daran.

Foto: BENN
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