Fête de la Musique im Kiezladen WaMa begeistert mit neuer Altglienicke-Hymne

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Zum fünften Mal fand die Fête de la Musique im Kosmosviertel statt. Es war zugleich die Abschiedsveranstaltung von WeTeK gGmbH als Träger des Kiezladens WaMa. Zum Abschied gab es ein eigens komponiertes Altglienicke-Lied.

Immer zum Sommeranfang am 21. Juni, am längsten Tag des Jahres, wird an ganz vielen Orten die Fête de la Musique gefeiert, seit 2019 auch im Kosmosviertel. Bei der Fête de la Musique treten Musikschaffende und DJs honorarfrei auf. Nur einmal -2020- musste man aufgrund der Corona-Pandemie aussetzen. Begonnen hatte alles mit einer Bühne im Umfeld des Kiezladens WaMa, einmal im Jahr 2022 fand die Fête de la Musique im Garten des Bürgerhauses statt, letztes Jahr auf dem Edeka-Parkplatz. Dieses Jahr kehrte man wieder zum Ausgangspunkt Kiezladen zurück. Aufgrund des regnerischen Wetters spielten die Musikgruppen nicht davor, auf dem neugestalteten Quartiersplatz, sondern im Kiezladen selber.

Das Besondere in diesem Jahr war, dass es zugleich eine Abschiedsveranstaltung war. Der Kiezladen WaMa in der Ortolfstraße 206B wurde seit 2018 mit finanzieller Unterstützung des Quartiersmanagements durch den Träger WeTeK Berlin gGmbH mit viel ehrenamt bildetelicher Unterstützung aufgebaut und betrieben. Das Kiezladen-Team der WeTeK um Holger Wiegandt zeichnete zusammen mit etlichen Ehrenamtlichen auch alljährlich verantwortlich für die Organisation der Fête de la Musique. Der Kiezladen soll mit einer langfristigen Finanzierung zu einem Stadtteilzentrum um- und ausgebaut werden. Im Rahmen dessen gibt es zum August 2024 einen Trägerwechsel. Das Projekt Kiezbund Altglienicke von offensiv‘91 e.V. übernimmt die Räume des Kiezladens. Das Kiezladen-Team des bisherigen Trägers WeTeK Berlin gGmbH nutzte die Fête de la Musique daher als seine letzte große Veranstaltung um Abschied vom Kiez zu nehmen.

Ein abwechslungsreiches Programm mit Live-Auftritten von Berliner Künstlern, mitreißenden Rhythmen und stimmungsvollen Melodien wurde von den Organisatoren angekündigt, in dem von Rock, Pop bis Singer-Songwriter und der hauseigenen WAMAMUSIK für jeden Musikgeschmack etwas dabei ist. Vor dem Kiezladen war ein Grill aufgebaut, an dem es unter anderem Bratwürste gab. Drinnen lockte darüber hinaus ein kleines Büffet, welches die Catering-Gruppe um Jaene zubereitet hatte. Nach kurzen Worten des Verantwortlichen Holger Wiegandt der Begrüßung, aber auch des Abschiedes als WeTeK-Team machte WAMA-MUSIK als im Kiezladen entstandenes Musikprojekt den musikalischen Auftakt. Dabei gab es zum Schluss ihres Auftritts einen echten Höhepunkt.

Als Abschiedsgeschenk für sechs Jahre Kiezladen präsentierte WAMA-MUSIK in einer Uraufführung eine Altglienicke-Hymne, die Holger Wiegandt nicht nur selber komponierte und textete, sondern auch auf der Bühne sang. „Nicht klein, nicht groß, nicht neu, aber schön… Altglienicke“ wurde dann auch bei den Anwesenden zum Ohrwurm. Selbst die nachfolgende Band sang es immer wieder beim Umbau. Dann kam nämlich die Band Freiraum aus Schöneweide mit Ostrock vom Feinsten. Die brachte zum Auftritt sogar etliche Groupies mit, die mit Freiraum-Fanshirts anreisten. Munter wurde gerockt, bis den Abschluss der Klassiker im Kosmosviertel schlechthin bildete, nämlich Jumpin‘ Pete mit Rock und Pop zum Tanzen. Tatsächlich betraten dann auch mehrere die Tanzfläche. Kinder kamen rein, die mit Rasseln den Auftritt begleiteten.

Am Ende war es wieder eine sehr erfolgreiche Veranstaltung. Alle waren zufrieden. Es war eine gelungene Abschiedsveranstaltung von WeTeK aus dem Kiezladen WaMa. Viele aus Altglienicke, auch von verschiedenen Einrichtungen wie etwa vom Jugendklub, machten sich zu diesem Freitagabend eigens auf dem Weg um sich nach mehreren Jahren vom Team um Holger Wiegandt, hier auch zu nennen Detlef Kirstein und Michael Schweitzer, persönlich zu verabschieden. Ein großer Dank geht an das Team, dass alles organisiert hatte, wie auch den Ehrenamtlichen, die mithalfen. Ab September wird mit Kiezbund Altglienicke ein neuer Träger den Kiezladen übernehmen. Offen ist noch wie der weitere Verlauf dann sein wird, denn im kommenden Jahr 2025 werden die Räume umfassend saniert und umgebaut zum Stadtteilzentrum. Bis August werden in jedem Fall noch durch WeTeK die bestehenden Angebote betreut.

Foto: Joachim Schmidt
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