Zu Gast beim Runden Tisch Altglienicke

Unter dem Titel „Das Quartiersmanagement stellt sich vor“ fand der Runde Tisch Altglienicke am 15. April 2016 statt. Im Familienbegegnungszentrum Altglienicke (FBZ) kamen etwa 60 Menschen zusammen, um sich über das Quartiersmanagement zu informieren. Das Team des Quartiersmanagements, die zuständigen Vertreter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, des Bezirksamtes Treptow-Köpenick und der Geschäftsführer des Trägers Stadtkümmerei GmbH waren vor Ort, um das Verfahren und die Arbeit des Quartiersmanagements zu erläutern.
Ralf Hirsch von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, erläuterte zu Beginn, warum das Kosmosviertel als Quartiersmanagementgebiet (QM-Gebiet) ausgewählt wurde. Besonders ins Gewicht fiel bei der Auswahl die hohe Bereitschaft aller Beteiligten an einem Strick zu ziehen: Anwohner*innen, Bezirk und die ansässigen Träger wollen gemeinsam an einer positiven Entwicklung des Kosmosviertels mitwirken.


Vor gut 60 Besucher*innen wurden anschließend die Grundsätze des Förderprogramms Soziale Stadt und die Inhalte des Quartiersmanagement-Verfahrens erläutert. Die verwendete Präsentation können Sie hier herunterladen.
Im Anschluss an die Präsentation diskutierten die Anwesenden rege über die Möglichkeiten und Grenzen des Quartiersmanagement-Verfahrens. Von besonderem Interesse war die Höhe der jährlichen Fördermittel: ab 2016 stehen jährlich 10.000€ für Bewohner*innen-Projekte und ab 2017 zusätzlich jährlich ca. 200.000€ für größere Projekte im Kiez zur Verfügung. Außerdem wurden die anwesenden Einrichtungen darüber informiert, dass in QM-Gebieten ein höherer Betreuungsschlüssel für Kitas finanziert wird.
Die Moderatorin Doreen Bodeit von der Sozialraumorientierten Planungskoordination und Udo Zaschel vom Fachbereich Stadtplanung des Bezirksamtes sammelten darüber hinaus einige Nachfragen von Anwohner*innen, die die geplanten Unterkünfte für Geflüchtete im unmittelbaren Umfeld des Kosmosviertels betrafen. Sie werden die entsprechenden Bewohneranliegen nach mehr Information und Transparenz weitertragen.
Die Anwesenden Bewohner*innen und Vertreter*innen der Einrichtungen wiesen das QM-Team verstärkt daraufhin, dass viele Menschen im Kosmosviertel zurückgezogen leben und man Strategien entwickeln müsse, um hier den Kontakt herzustellen. Als besonders wichtig wurde hierbei auch der Aspekt der Nachhaltigkeit beschrieben.
Begleitet wurde die Veranstaltung von Altglienicke Aktuell und von Imke Schmidt-Sári, die im Format des Graphic Recording die Diskussion dokumentierte. Das fertige Kunstwerk können Sie hier ansehen und herunterladen.